Leiharbeit abschaffen




Rückblick: Aktionswoche gegen Leiharbeit im Herbst 2009

Öffentlicher Auftakt der Kampagne mit mehreren "Stadtrundgängen"

Freitag, 18. September


Darmstadt, Dortmund, Frankfur, Saarbrücken: »Leiharbeit abschaffen« gestartet

Dortmund, Darmstadt und Frankfurt/Main sind die ersten Städte, aus denen uns Berichte über den Auftakt der Aktionswoche "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - Leiharbeit abschaffen!" erreicht haben. Bis zu 50 Leute pro Stadt haben sich an den Stadtrundgängen zu Leiharbeitsbuden, Kundgebungen etc. beteiligt, mehrere tausend Flyer wurden verteilt. In den nächsten Tagen werden die Aktionen weitergehen.

Darmstadt
Der Termin für den Stadtrundgang in Darmstadt war ziemlich kurzfristig angesetzt worden. Trotzdem trafen sich gegen 17 Uhr rund 25 Leute am Friedensplatz. Während des Rundgangs, inLeiharbeit abschaffen dessen Verlauf alle Sklavenhändler entlang der Route besucht wurden, schlossen sich etliche PassantInnen an, so dass schließlich bis zu 50 Leute durch die Stadt zogen. Auf einem Nachbereitungstreffen, an dem u.a. Leute von der Initiative FAU Darmstadt und von "uffbasse" teilnahmen, wurde vereinbart, dass man am Thema Leiharbeit dranbleiben will und in einiger Zeit einen weiteren Stadtrundgang organisieren wird. Dieses Mal dann mit mehr Vorbereitungszeit und noch deutlich mehr TeilnehmerInnen.

Dortmund
Gegen 15.30 Uhr sammelten sich die Genossen und Genossinnen der FAU Dortmund und der ASJ Herne/Recklinghausen am Dortmunder Hauptbahnhof zu einem Stadtrundgang. Im Gepäck hatten die Gewerkschaftler/innen mehrere hundert Flyer und diverse Adressen von Leiharbeitsfirmen. Schon zu Beginn traf die Gruppe auf einen Stand der Vertreter/innen der Dortmunder Bürgerinitiative für das bedingungslose Grundeinkommen an der Freiheitstreppe, die die Kamapagnenflyer gleich mit auf ihrem Stand auslegten.Leiharbeit abschaffen

Während des Rundgangs vom Westen- bis zum Ostenhellweg wurden so gut wie alle Flyer verteilt. Mitten im Wahlkampf, der auch die Dortmunder Innenstadt heimsuchte, waren viele der Passanten eher genervt als erfreut über weitere Informationsflyer. Als aber die Worte "gegen Leiharbeit" und "Leiharbeit abschaffen" fielen, gab es dann dennoch viel Interesse.
Das liegt sicherlich daran, dass Dortmund als Industriestadt ein Schwerpunkt für Leiharbeitsfirmen ist und viele Leute dort schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. So ist nicht nur die Präsenz von Leiharbeitsfirmen in der Innenstadt auffällig hoch, bezeichnend ist auch, dass alle Firmen von außen nicht als solche erkennbar sind. So nahmen es die Genossen und Genossinnen zum Anlass, sich mit dem Transparent der Kampagne vor die "Job AG", eine ausgegliederte Leiharbeitsfirma der ARGE am Ostenhellweg zu stellen und mit ihrer Forderung auf sich aufmerksam zu machen. Leute, die das Gespräch suchten, wurden direkt zum Infoabend am 25.09. ins Café Aufbruch eingeladen.

Die nächste Aktion im östlichen Ruhrgebiet wird ein Spaziergang gegen Leiharbeit in Recklinghausen am 25. September sein. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr der Hauptbahnhof.

Frankfurt/Main
Mehrere Dutzend TeilnehmerInnen besuchten im Laufe des Leiharbeit abschaffenStadtrundgangs zwischen Alter Oper und Zoo eine ganze Reihe von Leiharbeitsfirmen. Auf mehreren Plätzen in der Innenstadt fanden Kundgebungen statt, in der Verlauf über die Situation und die Arbeitsbedingungen von LeiharbeiterInnen informiert wurde. Dabei wurden in weniger als zwei Stunden fast 2.000 Informationsflyer verteilt. Die Aktionen fanden im Allgemeinen viel Zustimmung, einzig die Leihbuden selbst waren wenig begeistert und verrammelten schnell die Türen.

Saarbrücken
Neben den Aktionen in Dortmund, Darmstadt und Frankfurt gab es am Freitag auch im beschaulichen Saarland einen Infostand der Iniative FAU Saar vor dem Saarbrücker Arbeitsamt in der Hafenstraße. Bei heißem Kaffee und feinem Kuchen ließen es sich vielen Menschen nicht nehmen, mit den AktivistInnen angeregt zu diskutieren und sich umfassend mit dem mitgebrachten Infomaterial einzudecken.

Leiharbeit abschaffen

Samstag,  19. September


Bielefeld
Am Samstag gab es im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Leiharbeit, auch einen Infostand in der Bielefelder Innenstadt. Der FAU-Tisch stand passend vor der Leiharbeitsbude "Piening" am Spindelbrunnen. Im Gepäck waren die aktuellen DA’s und die Flyer der Kampagne.

Braunschweig
Auch in der Braunschweiger Innenstadt wurden an diesem Samstag Flyer gegen die Leiharbeit verteilt. Durch eine Musikanlage und das Transparent zur Kampagne, wurde für die nötige Aufmerksamkeit gesorgt. Da an diesem Wochenende die Hansetage in Braunschweig Leiharbeit abschaffenstattfanden und Angela Merkel auf dem in der Innenstadt gelegenen Burgplatz auftrat, waren an diesem Vormittag auch genügend Passanten vorhanden. Die Mitarbeiterinnen des Stadtmarketings, die für einen reibungslosen Ablauf der Hansetage sorgen wollten, wurden durch Ortswechsel ignoriert. Auch der mit vier Leuten auf den Plan gerufenen Zentrale Ordnungsdienst (ZOD), der das Verteilen der Flyer untersagen wollte, wurde nicht ernst genommen und mit einem spontanen von einer Akustikgitarre begleitetem "Tanze Samba mit mir" verfolgt. An der Sicherheitsbarriere der Polizei am Aufrittsort Angela Merkels, wurden an die BesucherInnen weiter Flyer verteilt und am Ende der Veranstaltung kam es noch zu einem Unplugged Auftritt mit drei Songs von Teilen der "Gruppe E­Egal", was die Aufmerksamkeit der BesucherInnen der CDU Veranstaltung auch auf das Transparent daneben zog. Danach ging es mit lauter Musik vom Band durch die Innenstadt. Die Reaktionen waren durchwachsen. Von offenen Ablehnungen, über Gleichgültigkeit bis hin zu Sympathiebekundungen war alles vertreten. Wobei diejenigen, die den Flyer annahmen von der Forderung die Leiharbeit abzuschaffen meistens bereits überzeugt waren.

Aachen
Hier gab es einen Informationsstand in der Aachener Innenstadt, der Interessierte mit Informationsmaterial und Aufklebern zur Anti-Leiharbeitskampagne versorgte.

Leipzig
In Leipzig wurde ein Informationsabend zum Thema Leiharbeit organisiert, um weitere Aktionen in der Woche vorzubereiten.

weitere Städte
Berichte folgen.

Montag,  21. September


Bundesweit
Mehrere Gruppen aus verschiedenen Städten kündigen ihre Teilnahme an der Kampagne an und bereiten eigene Aktionen vor. Details mit Teilnahmemöglichkeiten für weitere Interessierte folgen hoffentlich noch. In einer Reihe von Betrieben der Metallindustrie, in denen regelmäßig LeiharbeiterInnen eingesetzt waren, wurden Infomaterialien verteilt.

Flugblattaktionen finden in mehreren Städten statt, dabei sind Plätze, an denen Leiharbeitsfirmen
ihre Büros haben ebenso beliebt, wer die Arbeitsämter.

Hamburg
Flyeraktion der VAB Altona bei Airbus zum Schichtwechsel.

Dortmund
Die FAU Dortmund und die der ASJ Recklinghausen waren wieder aktiv und verteilten vor der ARGE in der Steinstraße Flugblätter zur Kampagne an die BesucherInnen.
Zusätzlich wurde der Informationsabend zum Thema Leiharbeit, am Fr den 25. im "Cafe Aufbruch", beworben. Die Reaktionen waren wieder größtenteils positiv und zustimmend. "Immer wieder haben wir erlebt, dass Leute erst einmal generell ablehnend reagierten, um es sich dann doch anders zu überlegen, als sie hörten, dass es um Leiharbeit und deren Abschaffung geht. Nach nur einer guten Stunde waren alle Flugblätter verteilt. (...) das Thema spricht wirklich viele Leute an. Auf jeden Fall ist es wirklich ungewohnt, wie leicht wir die Dinger an den Mensch bringen konnten."

weitere Städte
Berichte folgen.

Dienstag, 22. September


Münster
Der geplante Infostand gegenüber der LeihfirmaLeiharbeit abschaffen ZAG wurde zur Kundgebung umgewandelt, da deren Anmeldung einfacher war. Unterstützt wurde sie von der FAU, ASJ, der Antifaschistischen Linken Münster und der Infogruppe Bankrott/Gruppe Basta. Es wurden so gut wie alle Flyer, sowie die aktuelle lokale Zeitung Interhelpo, mit Schwerpunkt Leiharbeit, verteilt.
Das Feedback von denen, die die Flugblätter angenommen haben,war überwältigend positiv. "Sie sind eine Gewerkschaft? Nicht im DGB? Also eine linke Gewerkschaft - sagen Sie das doch gleich!" Es ist recht häufig auch zu längeren Gesprächen gekommen. Auch die Omis auf der Parkbank waren sehr angetan von der Aktion.

Braunschweig
Am Dienstag wurden vor dem Braunschweiger Arbeitsamt Flyer verteilt, wobei die Reaktionen
der BesucherInnen größtenteils gut waren. Nur etwa jeder Zehnte wollte die Flugblätter nicht haben, was teilweise daran lag, dass sie dachten die FAU wäre irgendeine Partei. Das führte allerdings auch zu solcherlei Vorkommnissen, wie dass PassantInnen sich umdrehten, zurückkamen und den Flyer sehr gerne annahmnen, als ihnen hinterhergerufen wurde die FAU sei keine Partei sondern eine Gewerkschaft und engagiert gegen Leiharbeit. Es kam zu Gesprächen unter anderem mit ehemaligen LeiharbeiterInnen, die allesamt von der bundesweiten Aktionswoche begeistert waren.

weitere Städte
Berichte folgen.

Mittwoch, 23. September


Münster
Um über das Phänomen Leiharbeit und was dagegen getan werden kann zu informieren, hatten Mitglieder der FAU Münsterland und des Internetforums chefduzen.de ins Zentrum Don Quijote eingeladen.

Da der Sponsor des örtlichen Fußballvereins Preußen Münster, die Leiharbeitskette Tuja ist, wurde dieses Thema übrigends mit einer Kleberkampagne "Tu ja nix für den Sponsor" aufgegriffen:


weitere Städte
Berichte folgen.

Donnerstag, 24. September


Hannover
Am heutigen Donnerstag verteilten Kolleginnen und Kollegen der FAU-Hannover am frühen Morgen Flugblätter vor der Agentur für Arbeit in der Brühlstrasse. Der Zuspruch war enorm. Viele Erwerbslose gerieten sofort in die Diskussion mit den GewerkschafterIinnen. Die meisten verfügten selbst über jahrelange Erfahrungen mit Leiharbeit. Klar wurde, dass sie nicht in Festbeschäftigung und reguläre Arbeitsverhältnisse führt, sondern immer wieder in Erwerbslosigkeit. Diese wird lediglich abgelöst durch neuerliche Phasen der Beschäftigung bei Leiharbeitsfirmen.

Freiburg
Die FAU Freiburg und das Aktionsbündnis "Leiharbeit abschaffen", dem sich die Rätekommunisten der "La Banda Vaga", die Gruppe "Zuviel Arbeit" und Einzelpersonen angeschlossen haben, organisierte im Rahmen der Kampagnenwoche einen Stadtrundgang.
"Vom Arbeitsamt zu den Sklaventreibern, Stadtrundgang gegen Leiharbeit".
Bei der Auftaktveranstaltung vor der Agentur für Arbeit versammelten sich 20 Menschen. Mit Transparenten und Lautsprecherwagen wurde auf die Zusammenarbeit der Arge mit den sogenannten Premiumkunden, den Menschenhändlern und Leihbuden, aufmerksam gemacht. Viele Erwerbslose bekundeten Zustimmung zu unserer Aktion. Danach ging es direkt zu Manpower und Randstad. Bei beiden Unternehmen wurden die Machenschaften der Sklavenhalter dargestellt.

Leiharbeit abschaffenDer Öffentlichkeit wurde vermittelt, dass ihr eventuelles Wähnen in der "Komfortzone" nur noch von kurzer Dauer sein kann, denn nach den kommenden Entlassungswellen werden sich viele der jetzt noch Festangestellten in Leiharbeit oder anderen unsicheren Beschäftigungsverhältnissen wiederfinden. Außerdem berichteten anwesende LeiharbeiterInnen über ihre persönlichen negativen Erfahrungen. Die Resonanz war sehr positiv, viele Passanten äußerten Zustimmung und machten sogar Vorschläge welche Sklaventreiber in Freiburg wir uns noch vorknöpfen sollten. Weitere Aktionen werden folgen!
Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder. Keine Frage.


Braunschweig
Am frühen Donnerstagabend gab es bei dem Wahlkampfauftritt Franz Münteferings eine Protestaktion, bei der wieder Flugblätter der Kampagne gegen die Leiharbeit verteilt wurden und das Transparent der Menge der dort anwesenden potentiellen SPD Wählern und ProtestlerInnen gezeigt wurde. Dort wurden die Flyer, falls sie angenommen wurden, auch durchweg postitv kommentiert.
Als Fazit der Aktionswoche in Braunschweig kann man sagen, dass die Leiharbeit wahrlich keine beliebte Sache ist, aber das viele vor der angeblichen Übermacht der politischen Entscheidungsträger und der Profiteure der Leiharbeit kapitulieren.

Leipzig
Da der geplante Leipziger Stadtrundgang gegen die Leiharbeit verschoben werden mußte, wurde stattdessen eine Flugblattaktion in der Stadt durchgeführt. Wann der Stadtrundgang nachgeholt wird, kündigt die FAU Leipzig frühzeitig an.

Frankfurt/Main
Flugblattaktionaktion zur Mittagspause, bei den Leihfirmen auf der Kaiserstrasse und am Ponto-Platz. Es gab durchweg posive Resonanz, auch von Beschäftigten aus den Glastürmen der Banken.

Hamburg
Die FAU Hamburg besuchte das örtliche Arbeitsamt und verteilte Flyer gegen die Leiharbeit . Außerdem wurde zur Teilnahme am LeiharbeiterInnentreff am Samstag  in der "Schwarzen Katze" eingeladen.

Aachen
Infoabend im Cafe Einstein zum Austausch von Erfahrungen.

weitere Städte
Berichte und Ergänzungen folgen.

Freitag, 25. September


Hannover
Die FAU-Hannover zieht nach zwei Aktionstagen eine positiveLeiharbeit abschaffen Bilanz. GewerkschafterInnen hatten am Donnerstag und Freitag in der Landeshauptstadt Flugblätter vor der Agentur für Arbeit in der Brühlstrasse an Erwerbslose verteilt. Scharf kritisierten sie darin die Bedingungen, denen Beschäftigte der Branche ausgesetzt sind.
Der Zuspruch und das Echo Erwerbsloser auf die Kampagne war enorm. Viele, mit denen die GewerkschafterInnen ins Gespräch kamen, hatten selbst Erfahrungen mit Leiharbeit sammeln müssen. Ihr Fazit fiel ernüchternd aus: Schlecht bezahlt, rechtlos, von der viel gepriesenen Chance auf Übernahme in ein reguläres Arbeitsverhältnis keine Spur. Stattdessen Drehtüreffekt: Phasen der Leiharbeit werden durch Erwerbslosigkeit abgelöst. Ihr Zorn entlud sich immer wieder im Gespräch. Einem Vater von vier Kindern wurde beispielsweise ein Stundenlohn von 6 Euro Brutto angeboten. Davon könne er keine Familie ernähren.

Recklinghausen
Gegen 11.00 Uhr begann eine Informationstour der FAU Dortmund und der ASJ Recklinghausen gegen die Leiharbeit. Der Auftakt war vor dem Arbeitslosenamt Recklinghausen und nachdem dort alle Interesierten mit Flyern versorgt waren, ging es weiter in die Einkaufszone in der Innenstadt. In der Stadt schienen an diesem Tag allerdings fast nur CDU-Anhänger unterwegs zu sein, die von einer Wahlveranstaltung kamen. Nicht wirklich die geeignete Zielgruppe unserer Kampagne.

Herne
In Herne fand die Fortsetzung der Informationstour der FAU Dortmund und der ASJ Recklinghausen statt. Alle Flugblätter wurden in weniger als einer Stunde verteilt. Hier war das Interesse wieder wie gewohnt und die Reaktionen waren insgesamt recht positiv. Es kam auch zu einigen interessanten Gesprächen mit Passanten.

Dortmund
Die FAU Dortmund beschloss ihre Aktionswoche am Freitag, den 25.09.2009 im Café Aufbruch mit einem Vortrag. Eingeladen war Rudolf Mühland von der FAU Düsseldorf.
Der Vortrag gab einen Überblick über die Geschichte der Leiharbeit in der BRD und riss die Diskussionen um Mindestlöhne ebenso an wie die Fragen nach Tarifverträgen, Auswirkungen der Krise, Möglichkeiten der (Selbst-)Organisation der ArbeiterInnen in der Branche und vieles andere mehr. Im Anschluß an den Vortrag wurde noch angeregt diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

weitere Städte
Berichte folgen.

Weitere Aktionen


Mainz
Stadtrundgang und Kundgebungen in Mainz - Leiharbeit abschaffen!
Am 18. September hatte die FAU eine Kampagne zur Abschaffung der Leiharbeit gestartet. Zum Auftakt wurden innerhalb einer Woche Aktionen in fast 40 Städten durchgeführt. Aber auch im Anschluß gehen die Aktionen weiter. Die innerbetrieblichen Organisationsbemühungen werden fortgesetzt, es gab weitere Besuche bei "Karrierebörsen" von Menschenhändlern, bei Leiharbeitsmessen verschiedener ARGEn und Stadtrundgänge.

Zu einem Stadtrundgang hatten am 21. November auch Mitglieder der FAU aus Mainz eingeladen und mehr als zwei dutzend Menschen nahmen aktv daran teil. Vom Bahnhof aus ging es durch die Innenstadt, an 11 Leiharbeitsfirmen vorbei, vor denen Kundgebungen über die Situation in der Leiharbeit abgehalten- und deren Abschaffung gefordert wurde. In zwei Stunden konnten 2000 Informationsblätter an die durchaus interessierte Bevölkerung verteilt werden und mehrere hundert Menschen durch Kundgebungen auf den zentralen Plätzen zum Zuhören animiert werden.



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